DRG-View Mecc

Medical Economic Cost Controlling

Mecc-View ist das QlikView-basierte Instrument für klinisches Kostencontrolling. Mit der Darstellung der krankenhausweiten Verbräuche des medizinischen Sachbedarfs ("66er-Konten") wird Transparenz über einen großen Kostenblock im Krankenhaus erzeugt. Etwa 17 % der Ausgaben einer Klinik werden für medizinischen Sachbedarf aufgewandt. Mit der Übersicht über die Einzelverbräuche lassen sich z.T. enorme Einsparpotentiale für die Klinik aufdecken. Die Materialkosten aus Finanzbuchhaltung und Materialwirtschaft werden auf Abteilungen verdichtet und dem Leistungsgeschehen der Klinik gegenübergestellt. Mecc-View zeigt so auf einen Blick die wesentlichen Kostentreiber bei Arzneimitteln und Medizinprodukten.


Auf Wunsch begleiten die Experten unseres Partners Procceads den gesamten Prozess der Ausgabenoptimierung. Für fast alle klinischen Fachbereiche stehen Referenzwerte für spezifische Kostenkorridore von Arzneimitteln und Medizinprodukten zur Verfügung. Nach der Analyse mit Mecc-View werden die Subkorridore in einer „Expertise“ genau erläutert. Ggfs. werden in Gesprächen mit Chefärzten, Apothekern und Kostenstellenverantwortlichen Alternativen für „kritische Ausgaben“ benannt. Die in diesen Budgetgesprächen gemeinsam erarbeiteten Handlungsempfehlungen generieren nachhaltige Kosteneinsparungen - im Einklang mit den Anforderungen einer rationellen „Evidenz basierten Medizin“.
Alle Handlungsempfehlungen basieren auf einer strengen und verbindlichen Festlegung auf bestimmte hochqualitative Arzneimittel und Medizinprodukte. Die Umsetzung dieser Empfehlungen lässt sich mittels Mecc-View elegant nachvollziehen.

Ihr Nutzen

Transparenz

Mit Mecc-View erhalten Sie Transparenz über das Beschaffungs- und Verbrauchsverhalten für Artikel des medizinischen Sachbedarfs. Sie erkennen sehr schnell medizinisch-ökonomisch zweifelhafte Verordnungen und sind über eine Reihe von Kennzahlen in der Lage, Vergleiche zu internen wie externen Benchmarkpartnern zu ziehen.

Budgetvereinbarungen

Auf dieser Grundlage können Sie mittels Mecc-View mit Ihren Abteilungen Budgets vereinbaren, die abgestimmt auf Leistungsgeschehen und Behandlungsqualität zu einer spürbaren Senkung der Kosten des medizinischen Sachbedarfs führen werden. Dem Einkauf im Krankenhaus wird Optimierungspotential für die Bündelung von Einkaufsvorgängen gegeben.

Datenquellen

Mecc-View bedient sich folgender Datenquellen:
DRG-View
In den Behandlungsdaten der Fälle aus DRG-View sind qualitative und quantitative Aussagen über das Behandlungsspektrum einer Klinik enthalten. Es werden die Exporte "Falldaten", "DRG", "Diagnosen" und "Prozeduren" aus DRG-View benötigt. Beim Aufsetzen einer Data Warehouse-Struktur mit den Produkten von Transact ist ein Export der Daten aus DRG-View nicht mehr nötig, da alle Systeme auf dem gleichen Datenbestand aufsetzen.
Finanzbuchhaltung
In der Finanzbuchhaltung werden die Eingangsrechnungen der Lieferanten des Krankenhauses gebucht. Dabei findet i.d.R. eine genaue Zuordnung der Rechnungen und Rechnungspositionen zur Kostenart (66er-Konten) und zur (verbrauchenden) Kostenstelle statt. Es werden in der Fibu jedoch lediglich Beträge, nicht aber das tatsächlich verbrauchte Material oder die Verbrauchsmenge gebucht.
Materialwirtschaft / Apotheke
Beschaffung, Verteilung und Verbrauchskontrolle wird in der Materialwirtschaft dokumentiert. Diese Verbräuche bilden den Kern der artikelbezogenen Analysen von Mecc-View. Die Verbräuche werden über Abteilungen und zeitliche Abgrenzung mit den Falldaten aus DRG-View zusammengeführt. Über Umbuchungstabellen in der Konfiguration von Mecc-View lassen sich fehlerhafte Kostenstellenzuordnungen korrigieren. Mecc-View ist automatisch mehr-mandantenfähig und ermöglicht so sehr einfach einen Benchmark innerhalb von Klinikgruppen. Dabei ist es nahezu unerheblich aus welchen unterschiedlichen Quellsystemen die Daten stammen.

Installation / Einrichtung

Bei Inbetriebnahme von Mecc-View wird die Schnittstelle zu DRG-View, Ihrem Apothekensystem und/oder Ihrer Fibu konfiguriert. Dabei werden passende Zuordnungen für die Abbildung Ihrer Kostenstellen– und Abteilungsstruktur eingerichtet. Ein erster Check für die Abgrenzung ambulanter und stationärer Fälle und Kosten folgt. Ebenso wird die Warengruppen– und Artikelnummernsystematik auf Ihre Anforderungen abgestimmt. Gemeinsam mit externen Beratern können nun bereits erste Analysen mit Prüfung von Plausibilitäten gemacht werden. Durch den Einsatz von QlikView ist eine Schulung für Endanwender nicht notwendig. Lediglich für die Power-User in Ihrer Abteilung empfehlen wir 2-3 Tage Schulung der Layout-Möglichkeiten von QlikView. Schulungen finden immer bei Ihnen vor Ort statt.